Im Außenbereich der Bar ‚La Cambuse‘ ist gut sitzen und auf die Promenade am Hafen gucken. Zwischen dem Wasser und der Straße stapeln sich die ‚Casiers‘, die Fangkörbe, in denen die Fischersleute hier Langustinen aus dem Meer holen.
Hauptwirtschaftszweig – neben dem Tourismus – ist in Audierne die Fischerei. Davon zeugt die große Fischhalle, die dafür sorgt, dass der Ort sich ein bisschen von all den anderen pittoresken (ehemaligen) Fischereihäfen der Bretagne unterscheidet. Audierne sagt: Fühl dich willkommen, aber wir haben auch noch was anderes zu tun, als nur Kaffee zu servieren und Souvenirs zu verkaufen.
Sympathisch. Alltäglich. Und doch von der typisch bretonischen Schönheit, der durch den kleinen Makel der wirklich nicht schönen Fischhalle etwas angenehm Normales, Bodenständiges anhaftet.


Natürlich werden auch in Audierne Andenken verkauft: regionaltypische, aber auch skulpturale Töpferwaren, Trödel, Kleidung, Nippes und vieles mehr. Es gibt reichlich Lokale aller Art direkt am Wasser oder eine Etage höher in der oberhalb verlaufenden Parallelstraße.
Soweit der Eindruck eines ersten kurzen Abstechers nach Audierne, der Lust gemacht hat auf eine etwas ausgiebigere Visite.
