Die Küstenorte der Marken sind wunderbar unaufgeregt. Sie müssen nicht mit den aufgetakelten Städten der Toskana konkurrieren. Sie sind prädestiniert für entspanntes Am-Strand-Sitzen. Einfach mal auf die Adria blicken, ein Eis essen, die Segelboote vorbeischweben sehen. Im Hinterland hocken die hübschen Dörfer auf den Hügelkappen, und wer hier durch die Landschaft wandert, findet zwar nicht die bestausgeschilderten Wege, aber dafür solche, auf denen kaum jemand anders läuft. Natürlich gibt es auch hier einige Sehenswürdigkeiten, etwa den Wallfahrtsort Loreto oder die Katakomben des beschaulichen Städtchens Osimo. In den Marken und den angrenzenden Abruzzen verbringe ich immer wieder gern Zeit – für mich die sprichwörtliche ‚dolce vita‘ at its best. Ja, das soll eine kleine Liebeserklärung sein …
