Schlagwort: Urlaub

  • Norderney

    Norderney

    Auf der Insel genießen die Gäste entspannten Müßiggang, Radtouren durch die Dünen, Konzerte vor dem Conversationshaus und vor allem viel frische Luft. Das erinnert mich an die folgende kleine Wortspielerei aus dem Jahr 2020, in dem frische Luft eine ganz neue Relevanz bekam:

    LUFTREINIGUNGSGERÄT
    UFTREINIGUNGSGERÄT
    FTREINIGUNGSGERÄT
    TREINIGUNGSGERÄT
    REINIGUNGSGERÄT
    EINIGUNGSGERÄT
    INIGUNGSGERÄT
    NIGUNGSGERÄT
    IGUNGSGERÄT
    GUNGSGERÄT
    UNGSGERÄT
    NGSGERÄT
    GSGERÄT
    SGERÄT
    GERÄT
    ERÄT
    RÄT
    ÄT
    T

    inspiriert durch ernst jandls strickleiter

  • Quimper

    Quimper

    Oh, wie schön ist Panama! Panama? Nein, wir sind hier im bretonischen Quimper! Genauer im herrlichen Jardin de la Retraite.

    An der östlichen Stadtmauer gelegen, erstreckt sich dieser schöne Park mit seinen drei Bereichen – Palmen- und Trockengarten sowie tropische Pflanzen – über mehrere Terrassen und profitiert vom milden, durch den nahen Golfstrom begünstigte Klima. Die botanische Vielfalt inmitten der Stadt hat mich sehr begeistert!

  • Šiauliai

    Šiauliai

    Im Norden Litauens liegt Šiauliai, eine Stadt, auf die Touristen wahrscheinlich vor allem durch den nahegelegenen Kreuzhügel stoßen. Letzterer ist übrigens eine ziemlich skurrile Sehenswürdigkeit: ein über und über mit Kreuzen bedeckter Hügel. Angeblich hat man bei 50.000 aufgehört zu zählen. Um diesen Ort, in dessen Nähe in den 1990er-Jahren ein Kloster erbaut wurde, ranken sich verschiedene Legenden. Doch das nur am Rande, denn eigentlich möchte ich das Fotomuseum empfehlen. Nicht nur das Gebäude mit der begehbaren Dachterrasse ist sehenswert, auch die Sammlung mit historischen und modernen Exponaten macht Freude. Bei schönem Wetter die Umgebung von oben durch verschiedene Filter zu betrachten, lässt die Stadt, die auf meine Begleitung und mich eher nicht sehr einladend gewirkt hat, in schillernden Farben erscheinen. Kreuzhügel und Fotomuseum zähle ich jedenfalls zu den Highlights meiner Litauenreise.

  • Florenz

    Florenz

    Oh! Mein! Gott!

    Kann bitte jemand eine Aspirin für Mister Marmor besorgen? Und für mich auch, denn das Programm des Tages bestand aus:

    • Accademia
    • Uffizien
    • Verkehrschaos
    • Verkehrschaos
    • Verkehrschaos
    • Alles für die Kunst!
  • Minazen

    Minazen

    „Mum, du bist der Babo!“

    „Babo?“ Ich betrachte meinen 14-jährigen Sohn Maximilian misstrauisch. Ein unbekanntes Wort. Wohl Jugendsprache? Irgendeine Unverschämtheit, bloß weil ich ihn gebeten habe, den Müll mit rauszunehmen? Ich begebe mich in meinem Sprachwissenschaftlerinnengehirn auf die Suche. Bevor ich fündig werde, ergreift die Frucht meiner Lenden das Wort:

    „Boah, Mum, das is doch uralt. Das heißt Chef oder Boss – oder auch Vater. In ganz vielen Sprachen. Das sagt Esad auch immer zu seinem Dad.“

    Ich nicke – halb verärgert, halb zufrieden ob des erstaunlichen Wissens meines Sprösslings – und erwidere:

    „Wes Kind bist du, weises Geschöpf?“

    „Na, wenn du das nicht weißt …“

    „Wie meinen?“ Meine favorisierte Gegenfrage für alle Lebenslagen.

    Maximilian verdreht die Augäpfel und öffnet die Wohnungstür, vor der der Halbstarke aus der Mansardenwohnung steht. Rocco. Haben Sie sich jemals Gedanken über Namensgebung gemacht? Dann lassen Sie einmal die Assoziationen, die Sie beim Klang des Namens Rocco haben, Revue passieren. Rocco. Das ist der Schläger, das Früchtchen, dessen Schabernack es von einem Schlamassel zum nächsten treibt. Der Tunichtgut, der in Kinderschuhen bereits eine kriminelle Karriere einschlägt. Der Albdruck jedes vernunftbegabten Menschen, dessen Kind mit so einem Rocco verkehrt. Nun aber Obacht. Unser Rocco entspricht diesem Klischee in keiner Weise. Lediglich an seiner Ausdrucksweise muss noch gefeilt werden. Und das ist von seiner Elternschaft kaum zu erwarten – sonst hätte sie sich sicher für den bewährten Namen Rochus entschieden. Rocco jedenfalls ist, abgesehen von seinem unflätigen, mir zuweilen vollkommen unverständlichen Sprachgebrauch abgesehen, ein kluger, liebenswürdiger Anwärter auf einen akzeptablen Lebenslauf. Ich nehme an, das ist dem seit der Krabbelepoche anhaltenden sagenhaften Einfluss meines Sohnes geschuldet, wenngleich selbst ich zuweilen Zweifel daran habe. Etwa wenn mein Abkömmling versucht, mir die Vorzüge des Einsatzes von Wasserpistolen im Pubertäts-Alltag bourgeoiser Straßengangs oder den intellektuellen Nutzen eines Videospiels namens Minecraft zu erläutern. Meine Standardantwort auf solcherlei Grillen lautet: Mumpitz.

    Zum Abschied sage ich zu den beiden Halunken:

    „Gehet hin in Frieden, kehret zurück in angemessener Kleidung.“

    Ich finde das witzig. Mein Sohn nicht. Die Türe knallt geräuschvoll zu. Durch das geöffnete Fenster höre ich, wie Rocco sagt:

    „Ey, Max, deine Mutter ist krass cool, Alter!“

    Mit diesen letzten zeitgemäßen, ein wenig wohlfeilen, aber deshalb nicht weniger wahren Auslassungen entschwindet das Duo. Ich bleibe mit einem Schaudern zurück, denn leider hatte ich bei der Benennung meines Juniors nicht bedacht, dass aus Maximilian gar zu schnell ein einsilbiges Max wird (ich bin wohl die letzte einer aussterbenden Art, die ihn mit vollem Namen anspricht). Dass Rocco von meinen Eigenheiten, die mancher als Schrullen bezeichnen würde, stets beeindruckt ist, nimmt mich sehr für ihn ein. Ich sehe die beiden Rangen auf dem Trottoir bereits ihre Wasserpistolen zücken – und verliere mich in Erinnerungen der vergangenen Jahre …

    ***

    Ich: Maximilian, bevor ihr geht, bedenke bitte, dass du noch ein Bild für deinen Oheim malen wolltest. Morgen ist der Geburtstag.

    Rocco: Was isn Oheim?

    Maximilian: Das is der Alte von der Muhme.

    Rocco: Heißt das nich Mumie?

    Maximilian: Muhme ist Tante, Alter. Oheim ist Onkel.

    Ich: Und sei diesmal netter zu deiner Base.

    Rocco: Blase?

    ***

    Ich: In der Remise liegt schon wieder Sperrmüll. Das war wieder Herr Stümper, so ein Malefiz.

    Rocco: Das kenn ich, voll gut.

    Ich: Was ist denn daran gut?

    Rocco: Ich gewinne dabei immer!

    Ich: Du sprichst in Rätseln, du Spargeltarzan!

    Maximilian: Boah, Mum, der meint das Spiehiel!

    Rocco: Tarzan, ey, identifizier ich mich voll mit.

    Ich: Etwas mehr Ernst, bitte. Das mit dem Sperrmüll ist kein Pappenstiel.

    Rocco: Hä?

    ***

    Ich: Ich lege jetzt noch ein Geschmeide an, um der Einladung von Charlotte und Lothar in angemessenem Aufzug zu folgen. Doch bevor ich euch Grünschnäbel hier zurücklasse, bitte ich darum, kein Schindluder mit meinen Sachen zu treiben. Und wenn ich zurückkomme, will ich hier kein Tohuwabohu vorfinden.

    Maximilian: Is klar, Mum!

    Rocco: Ey, is Grünschnabel was Gutes?

    Ich: Das ist etwas sehr Gutes, du saumseliger Halunke!

    Maximilian: Du bist so fies, Mum!

    Rocco: Also nich gut? Und wieso Geschneide? Muss man da eigenes Besteck mitbringen?

    ***

    Erfrischend, diese hanebüchenen Dialoge mit der bildungsfernen Jugend, die radebrechend durchs Leben taumelt, immer bereit, mir irgendeine Mär zu erzählen, gespickt mit Begriffen, die es gar nicht gibt – oder die frei erfunden sind. Kreativ sind sie ja. Nun, jetzt sind sie für ein Weilchen fort, und ich nutze die Gunst der Stunde, schlüpfe in meine Galoschen der Marke mit dem Krokodil, begebe mich in meinen fulminanten Garten und fröne dem Müßiggang. Lediglich das ein oder andere Insekt piesackt mich. Aber da bin ich nicht etepetete.

    Leider hat mein temporärer Schlendrian schon bald ein Ende. Die beiden Kumpane sind zurück und stören meine Gartenidylle. Maximilian begrüßt mich geradezu euphorisch:

    „Mum, du Boomer, wir haben uns was überlegt!“

    „Boomer? D‘accord, ich gehöre zur Generation der Babyboomer, aber wieso …“

    „Nee, du hast voll keine Kenne. Das heißt, du bist ein Klugscheißer.“

    „Aha, aus deinem Mund nehme ich es als Kompliment.“

    „Geht klar. Also pass auf.“

    Rocco ist damit beschäftigt, den Backfisch in Nachbars Garten zu begaffen, die kleine Wuchtbrumme. Doch als sie sich dessen gewahr wird, ergreift sie die Flucht. Gut gemacht, holde Maid, nicht dass du einem dieser Lotterbuben anheimfällst. Rocco wendet seine Aufmerksamkeit uns zu. Sein Beitrag:

    „Das is so ne Challenge. Immer wenn wir eins von Ihren Wörtern nich kennen, schreiben wir das auf. Aber wenn wir was sagen, was Sie nich kennen, schreiben wir das auch auf.“ Er zeichnet zwei Spalten auf ein Blatt, über der linken steht ‚R&M‘, über der anderen ‚Mum von Max‘.

    „Ab jetz 24 Stunden. Wer am Ende mehr hat, hat verloren!“

    „Ha!“ Ad hoc entfleucht mir diese arrogante Silbe.

    Ich bin begeistert – und verachtungsvoll. Was bilden sich denn diese beiden ahnungslosen Scharlatane ein? Wüsste ich es nicht besser, ich dächte, mein Sohn sei ein Kuckucksei – wie kann er auf so eine irre Idee kommen? Von mir aus gern. Denn er hat recht: Ich bin ein Boomer, ehedem Klugscheißerin.

    „Ihr seid mir zwei echte Haudegen!“ Ich sehe, dass ich gerade das erste Wort für die Liste geliefert habe, so tumb schaut Rocco drein.

    „Das Ganze erfordert natürlich absolute Ehrlichkeit. Rocco, was bedeutet Haudegen?“

    „Äh … Kämpfer?“ Hm. Ein Glückstreffer, denke ich.

    „Wann geht’s los?“

    „Jetzt“, sagt Maximilian, „ups, bei Rocco hängt das Arschfax raus.“

    Rocco dreht sich hektisch um sich selbst. Mein Stammhalter ignoriert ihn und sagt:

    „Und, Mum, was ist ein Arschfax?“

    „Ein hässliches Wort jedenfalls …“

    „Und ein Wort auf deiner Liste! Du wirkst jetzt schon ganz schön lost.“

    Schlechter Anfang. Aber 24 Stunden sind lang.

    Es wird ein 24 Stunden dauerndes Wort-Scharmützel. Die Liste wird länger und länger. Arschfax wird durch Antichambrieren gekontert, Flysein trifft auf Fracksausen, Cringe steht neben Kokolores. Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen – oder auch ein Niveaulimbo, wie Rocco anmerkt. Mein Ehrgeiz wird nur durch meinen Dünkel übertroffen. Die zwei Ignoranten stecke ich doch mit links in die Tasche. Aber die Zeit schreitet voran, und an Tag 2 der Verbalschlacht häufen sich in beiden Spalten die Vokabeln (heißt das überhaupt so, wenn es um Swag und Smombie geht?). Mir ist inzwischen ein bisschen blümerant zumute.

    Am späten Nachmittag ruft Maximilian plötzlich: „Stopp!“

    Wir beugen die Köpfe über die Liste. Ich kann es kaum glauben, aber in meiner Spalte sind zwei Begriffe mehr als in der Spalte des Jugendjargonduos. Letzteres ist mit gegenseitigem Schulterklopfen und Handschlag (High Five, wie ich gelernt habe) beschäftigt.

    Welch schreckliche Demütigung … Doch nein! Ich fühle mich mitnichten gedemütigt. Eher stolz. Die beiden Rabauken haben mehr neues Wortgut in mein Leben gebracht als ich in ihres. Es gibt Hoffnung für die Sprachwissenschaftlergilde.

    „Auf euren Sieg! Heute schlampampen wir mal richtig!“

    (Schade, dass die 24 Stunden um sind.)

    Das Foto ist am Fluss Blavet in der Bretagne entstanden, unweit des Weilers Minazen.

    Den Text habe ich geschrieben, nachdem Babo zum Jugendwort des Jahres gekürt worden war.

  • Castellabate

    Castellabate

    In Kampanien kann es im Oktober noch ziemlich heiß sein – Castellabate macht da keine Ausnahme. Ich schleppe mich in der Hitze eine der malerischen Gassen bergan. Vor mir liegen ein paar Katzen träge auf den Stufen. In der nächsten, nicht mehr weit entfernten Biegung steht eine Holzbank unter einer Bougainvillea, die zwei alte Männer hübsch einrahmt, die dort sitzen und sich unterhalten, wie es wohl nur alte Männer tun. Der eine sagt was. Pause. Der andere sagt was. Pause. Der erste sagt wieder was. Lange Pause. Dabei schauen sie geradeaus aufs Meer, das Castellabate zu Füßen liegt und hinter mir in der Sonne glitzert wie ein Teppich aus Diamanten. Ich wäre jetzt gern dort unten am Wasser, aber der Plan für heute sieht vor, dass ich mir ein Kleinod der italienischen Ortschaften anschaue – und seine Einwohner. Ich halte inne, die beiden Männer nicken mir zu, ich nicke zurück und beschließe, kurz auf einer Steinstufe im Schatten eine Pause zu machen. Der rechte der beiden trägt einen Strohhut, der linke hat seine Hände vor sich auf einem Spazierstock aufgestützt. Neben dem rechten liegt eine Katze auf der Bank, besser gesagt ein Kater. Das kann ich an dem mir zugewandten Hinterteil gut erkennen. Alle Männer und Katzen dösen mehr oder weniger vor sich hin, der Strohbehütete krault dem Kater den Bauch, dessen Schwanzspitze sich auf dem Bein des alten Mannes in Zeitlupe auf und ab bewegt. Hin und wieder sagt einer der beiden Alten etwas, der andere lächelt dann, nickt leicht, verzieht keine Miene oder sagt etwas wie „eh, sì, eh“. Dann plötzlich öffnet sich eine blaue Tür, eine Frau tritt in die Gasse und bellt: „Carlo! Pranzo!“ (Carlo! Mittagessen!) Alle Männer und Katzen haben ihre Köpfe zu der Frau gedreht, die sofort wieder im Haus verschwunden ist. Ich warte gespannt. Die Männer schauen weiter aufs Meer, die Katzen haben ihre Köpfe wieder auf die Pfoten gelegt. Nur der Kater auf der Bank streckt die Beine und erhebt sich, macht einen Buckel und reibt seinen Kopf kurz nonchalant am Bein seines Wohltäters, bevor er sich auf den Weg macht und Richtung geöffnete Tür trottet. Die beiden alten Männer sagen wie aus einem Mund: „Ciao, Carlo!“ Der Kater hält kurz inne, seine Schwanzspitze zuckt, dann verschwindet er im Haus.

    „Gibt es irgendwas in der Welt, durch das unser Leben lebenswert wird?“ fragte Allesweiß bitter. Tod überlegte. „KATZEN, sagte er schließlich. JA, KATZEN SIND RECHT NETT.“

    Terry Pratchett (in: Der Zauberhut)
  • Saint-Malo

    Saint-Malo

    Wer gern mit Möwen in Kontakt tritt, ist in Saint-Malo genau richtig. Die alte Piratenfestungsstadt mit Blick auf ein Meerwasserschwimmbecken und dicken Stadtmauern rund um die „Ville close“, die Altstadt, ist natürlich vor allem ein Touristenmagnet, aber eben auch ein Möwenmagnet. Vermutlich gibt es einen Zusammenhang zwischen beidem. Gastronomie und kleine Lädchen, Souvenirshops und Menschenmassen versperren zuweilen die Sicht, aber wer sich Zeit nimmt, um auf den Remparts, den Mauern, innezuhalten und einfach nur zu schauen und zu warten, der wird sich eher oder später Auge in Auge mit einer Möwe wiederfinden. Und mal ehrlich: Ist so eine Möwe nicht einfach toll?

    Ich empfehle die Lektüre des Buches „Alles Licht, das wir nicht sehen“ – eine sehr berührende Geschichte, deren Schauplätze Saint-Malo und Essen (in den 30er- und 40er-Jahren) sind. Unbedingt lesenswert!

  • Vilnius

    Vilnius

    Litauen liegt neben Russland, zuweilen kommt man der Grenze sehr nah. Doch im Land weht allenthalben die ukrainische Flagge, und es ist deutlich sichtbar, wem die Loyalität gilt.

    Das ist mir sympathisch, wie so einiges hierzulande. Beim Gang durch die Straßen kann es sein, dass plötzlich alles in schönen Gesang gehüllt wird. Gottesdienstzeit mit Übertragung nach draußen. Das hört sich so an:

  • Unna

    Unna

    Nanu! Du kennst Unna nicht? Dann ist es Zeit für ein Kennenlernen. Nicht, weil Unna so sagenhaft aufregend wäre. Es ist vielmehr einfach ein nettes Städtchen am Rande des Ruhrgebiets, gut für einen kleinen Bummel mit Cafébesuch. Es gibt dort aber eine echte Attraktion: das Zentrum für Lichtkunst!

    „Licht ist nicht das, was enthüllt – Licht ist die Offenbarung selbst.“

    James Turrell

    Der „Skyspace“ von James Turrell oder „Der reflektierende Korridor“ von Olafur Eliasson machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dringender Ausflugstipp!

  • Sessa Cilento

    Sessa Cilento

    Das Cilento ist ein absoluter Tipp. Es geht vorbei an Neapel und der überfüllten Amalfiküste Richtung Süden. Irgendwann hinauf in die Berge in das verschlafene Dörfchen Sessa Cilento, in dem es zwei Bars und einen Laden gibt. Im Garten unserer Unterkunft am Ortsrand streift eine rot-weiße Katze umher, Salamander flitzen durch die Beete, und rundherum erstreckt sich ein herrlicher Naturpark. Unten an der Küste liegt der Ort Pioppi mit seinem in der Nebensaison nahezu verlassenen Strand. In der Strandbar gibt es frischgepressten Orangensaft. Der Barbesitzer hat die Orangen im eigenen Garten geerntet, gedüngt wurde ausschließlich mit dem Ziegendung seines Nachbarn. Cin Cin!