Schlagwort: Urlaub

  • Sessa Cilento

    Sessa Cilento

    Das Cilento ist ein absoluter Tipp. Es geht vorbei an Neapel und der überfüllten Amalfiküste Richtung Süden. Irgendwann hinauf in die Berge in das verschlafene Dörfchen Sessa Cilento, in dem es zwei Bars und einen Laden gibt. Im Garten unserer Unterkunft am Ortsrand streift eine rot-weiße Katze umher, Salamander flitzen durch die Beete, und rundherum erstreckt sich ein herrlicher Naturpark. Unten an der Küste liegt der Ort Pioppi mit seinem in der Nebensaison nahezu verlassenen Strand. In der Strandbar gibt es frischgepressten Orangensaft. Der Barbesitzer hat die Orangen im eigenen Garten geerntet, gedüngt wurde ausschließlich mit dem Ziegendung seines Nachbarn. Cin Cin!

  • Lourmarin

    Lourmarin

    Lourmarin, in den 70ern noch ein sehr verschlafenes provenzalisches Dörfchen mit einer Boulangerie, einem Restaurant und einem Lädchen, ist heute ein einziger Deko-Traum. Selbst die Fahrräder sind hier Deko. Das Restaurant hat sich vervielfacht und Gesellschaft durch zahlreiche Cafés und Galerien bekommen. In der Ferne kann man bei klarem Wetter die Montagne Sainte-Victoire sehen, die Cézanne in ihren Bann geschlagen hatte und von ihm vielfach auf Leinwand verewigt wurde. Hier gibt es tolle Wanderwege mit fantastischen Ausblicken. Wer es etwas entspannter angehen möchte, ist im Luberon gut aufgehoben, dem Kalksteinmassiv, an dessen Südrand sich Lourmarin befindet. Oder aber im Naturpark Sainte-Baume (Bild links). Wer weiß, vielleicht siehst du Wolfsspuren … Tipp für den Abend: Genieße deinen Apéro mit Blick auf den Hafen von La Ciotat (Bild rechts). À la tienne !

  • Livorno

    Livorno

    Einfach mal die Ausfahrt genommen und nach Livorno gefahren, die Geburtsstadt des Künstlers Amedeo Modigliani. Ich hatte keine besonderen Erwartungen. Wie’s war? Ein bisschen morbide, vor allem aber maritim und entspannt. Kein Touristenmagnet, trotzdem einiges zu sehen. Ideal eigentlich. Würde ich wieder hinfahren? Jederzeit. Beim nächsten Mal würde ich auf den Spuren des Künstlers wandeln.

  • Saint-Jean-de-Boiseau

    Saint-Jean-de-Boiseau

    Chillen, chillen, chillen – sonst gibt es hier nichts zu tun. Es gibt hier überhaupt nicht viel außer dem hübschen Häuschen von Annick. Von hier aus empfiehlt sich ein Ausflug ins malerische Örtchen Pornic. Der traditionsreiche Badeort mit den schattigen Gassen und properen Fassaden ist recht weit von Corncarneau entfernt, aber auch hier hat Kommissar Dupin schon ermittelt – wahrscheinlich, weil die Kulisse einfach zauberhaft ist.